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	<title>Kommentare zu: Mythen, Macht und (bewusste?) Missverständnisse</title>
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		<title>Von: Peter Kraus</title>
		<link>http://www.peter-kraus.at/2010/07/11/mythen-macht-und-bewusste-missverstandnisse/comment-page-1/#comment-380</link>
		<dc:creator>Peter Kraus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:27:15 +0000</pubDate>
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		<description>@ Andreas: moment, moment. das grüne konzept birgt sehrwohl revolutionäres und neues in sich. ich sagte ja nur, dass für mich und meine generation die alleinige existenz der grünen nichts neues und revolutionäres darstellt. genau darum müssen ja die grünen mit ihren konzepten, ideen und ihrer organisation immer anders und revolutionär sein... und da gehört facebook und twitter, neue kommunikationsformen und vieles andere auch dazu.


@ beate: danke! :) auch fürs tolle komemntar, das meinen blogpost super ergänzt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas: moment, moment. das grüne konzept birgt sehrwohl revolutionäres und neues in sich. ich sagte ja nur, dass für mich und meine generation die alleinige existenz der grünen nichts neues und revolutionäres darstellt. genau darum müssen ja die grünen mit ihren konzepten, ideen und ihrer organisation immer anders und revolutionär sein&#8230; und da gehört facebook und twitter, neue kommunikationsformen und vieles andere auch dazu.</p>
<p>@ beate: danke! <img src='http://www.peter-kraus.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  auch fürs tolle komemntar, das meinen blogpost super ergänzt!</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.peter-kraus.at/2010/07/11/mythen-macht-und-bewusste-missverstandnisse/comment-page-1/#comment-378</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 18:14:29 +0000</pubDate>
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		<description>Die derzeitige konfliktscheue und erfolglose Politik der Grünen Partei mit dem Umstand erklären zu wollen, dass das Grüne Konzept nichts revolutionäres mehr in sich trägt, finde ich mehr als problematisch. 
Zudem klingt der Ausspruch: „twitter ist mein Hainburg, facebook meine Au.“recht nett , doch ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Ein Versuch überwiegend über das Internet zu mobilisieren bedeutet die Mehrheit der ÖsterreicherInnen dabei zu exkludieren. Es ist an der Zeit sich über die neuen (post-)demokratischen gesellschaftliche Umstände klar zu werden, die Konflitscheue abzulegen und eine Politik zu machen, die mehr Menschen bewegt und berührt als die „üblichen“ 10 Prozent an gut bürgerlichen Stadtbewohner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die derzeitige konfliktscheue und erfolglose Politik der Grünen Partei mit dem Umstand erklären zu wollen, dass das Grüne Konzept nichts revolutionäres mehr in sich trägt, finde ich mehr als problematisch.<br />
Zudem klingt der Ausspruch: „twitter ist mein Hainburg, facebook meine Au.“recht nett , doch ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Ein Versuch überwiegend über das Internet zu mobilisieren bedeutet die Mehrheit der ÖsterreicherInnen dabei zu exkludieren. Es ist an der Zeit sich über die neuen (post-)demokratischen gesellschaftliche Umstände klar zu werden, die Konflitscheue abzulegen und eine Politik zu machen, die mehr Menschen bewegt und berührt als die „üblichen“ 10 Prozent an gut bürgerlichen Stadtbewohner.</p>
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		<title>Von: Beate Mitterhuber</title>
		<link>http://www.peter-kraus.at/2010/07/11/mythen-macht-und-bewusste-missverstandnisse/comment-page-1/#comment-377</link>
		<dc:creator>Beate Mitterhuber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:26:08 +0000</pubDate>
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		<description>Peter ich muss Dir wirklich gratulieren zu dem gelungenen Beitrag. 

Ich sehe das ganz ähnlich. Die Grünen haben intern eben eine andere Kultur als die anderen Parteien mit ihrer top-down Kultur, die sie von ihrer Basis immer weiter entfernt. 

An der Grünen Basis diskutieren und &quot;krachen&quot; Menschen aus den verschiedensten Hintergründen. Das ist aus meiner Sicht auch gut so. Die Probleme unserer Zeit brauchen viele verschiedene Sichtweisen, für mich eine gute Basis für neue Ideen. Und dass es manchmal kracht, zeigt nur wie stark persönlich engagiert die meisten Grünen sind. 

Diejenigen, die mehr Macht- und Eigeninteressen verfolgen, werden bei den Grünen über kurz oder lang entlarvt und abgewählt. Auch das finde ich gut. Schlechte Verlierer gibt es halt nicht nur beim Mensch-ärgere-dich-nicht.

Das Problem nach außen ist einzig und allein, dass die Menschen, die die alten Parteihierarchien gewöhnt sind, von der noch immer neuen Parteikultur der Grünen verunsichert werden. Obwohl eigentlich alle raunzen, dass die traditionellen Parteien nur von &quot;oben&quot; nach &quot;unten&quot; geführt werden. Die Basis hat dort ihre Bedeutung für die Weiterentwicklung der Themen weitgehend verloren. 

So wie Du finde ich es wichtig, dass wir nicht immer die negativen Seiten des sog. &quot;Streitens&quot; sehen, sondern auch nach außen kommunizieren, wie wichtig verschiedene Sichtweisen, Meinungen und Diskussionen zur Entwicklung neuer Lösungen für alle sind. Es wird Zeit, dass wir die positiven Seiten der basisdemokratischen Struktur aufzeigen und den Menschen erklären, warum uns die top-down Struktur der anderen so verunsichert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peter ich muss Dir wirklich gratulieren zu dem gelungenen Beitrag. </p>
<p>Ich sehe das ganz ähnlich. Die Grünen haben intern eben eine andere Kultur als die anderen Parteien mit ihrer top-down Kultur, die sie von ihrer Basis immer weiter entfernt. </p>
<p>An der Grünen Basis diskutieren und &#8220;krachen&#8221; Menschen aus den verschiedensten Hintergründen. Das ist aus meiner Sicht auch gut so. Die Probleme unserer Zeit brauchen viele verschiedene Sichtweisen, für mich eine gute Basis für neue Ideen. Und dass es manchmal kracht, zeigt nur wie stark persönlich engagiert die meisten Grünen sind. </p>
<p>Diejenigen, die mehr Macht- und Eigeninteressen verfolgen, werden bei den Grünen über kurz oder lang entlarvt und abgewählt. Auch das finde ich gut. Schlechte Verlierer gibt es halt nicht nur beim Mensch-ärgere-dich-nicht.</p>
<p>Das Problem nach außen ist einzig und allein, dass die Menschen, die die alten Parteihierarchien gewöhnt sind, von der noch immer neuen Parteikultur der Grünen verunsichert werden. Obwohl eigentlich alle raunzen, dass die traditionellen Parteien nur von &#8220;oben&#8221; nach &#8220;unten&#8221; geführt werden. Die Basis hat dort ihre Bedeutung für die Weiterentwicklung der Themen weitgehend verloren. </p>
<p>So wie Du finde ich es wichtig, dass wir nicht immer die negativen Seiten des sog. &#8220;Streitens&#8221; sehen, sondern auch nach außen kommunizieren, wie wichtig verschiedene Sichtweisen, Meinungen und Diskussionen zur Entwicklung neuer Lösungen für alle sind. Es wird Zeit, dass wir die positiven Seiten der basisdemokratischen Struktur aufzeigen und den Menschen erklären, warum uns die top-down Struktur der anderen so verunsichert.</p>
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		<title>Von: Gerald Bäck</title>
		<link>http://www.peter-kraus.at/2010/07/11/mythen-macht-und-bewusste-missverstandnisse/comment-page-1/#comment-376</link>
		<dc:creator>Gerald Bäck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:31:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.peter-kraus.at/?p=489#comment-376</guid>
		<description>Hallo Peter,

Deine Argumentation zu den Grünen Vorwahlen höre und lese ich immer wieder. Viele bedauern den Ausgang, aber niemand zieht irgendwelche Konsequenzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>Deine Argumentation zu den Grünen Vorwahlen höre und lese ich immer wieder. Viele bedauern den Ausgang, aber niemand zieht irgendwelche Konsequenzen.</p>
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		<title>Von: Administrator</title>
		<link>http://www.peter-kraus.at/2010/07/11/mythen-macht-und-bewusste-missverstandnisse/comment-page-1/#comment-375</link>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 18:00:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.peter-kraus.at/?p=489#comment-375</guid>
		<description>hi gerald,
für mich waren und sind die vorwahlen ein spannendes projekt, bei dem sowohl grüne als organisation und einzelpersonen als auch vorwählerInnen einiges gelernt haben. dass es auch meiner meinung nach (und der meinung vieler grüner) anders ausgehen hätte können und sollen, muss ich glaube ich nicht nochmal wiederholen.
Wo ich dir (natürlich?) nicht recht geben kann, ist gleich die Partei zu wählen, die gestalten kann. Denn für mich sind das schon zwei verschiedene Ebenen: einerseits, wie sieht die Partei-interne Organisation und der interne Meinungsbildungsprozess aus und andererseits, was heißt mehr grün (oder eben mehr rot/schwarz/blau/whatever) auf der ebene der politischen institutionen (gemeinderäte, landtage, nationalrat aber auch regierungen...). egal in welcher funktion - regierend oder in opposition. und ich seh es so, dass in wien die spö nciht noch mehr stimmen brauch (hat eh schon genug), sondern die grünen, wegen dem innovationsschub warats! : )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi gerald,<br />
für mich waren und sind die vorwahlen ein spannendes projekt, bei dem sowohl grüne als organisation und einzelpersonen als auch vorwählerInnen einiges gelernt haben. dass es auch meiner meinung nach (und der meinung vieler grüner) anders ausgehen hätte können und sollen, muss ich glaube ich nicht nochmal wiederholen.<br />
Wo ich dir (natürlich?) nicht recht geben kann, ist gleich die Partei zu wählen, die gestalten kann. Denn für mich sind das schon zwei verschiedene Ebenen: einerseits, wie sieht die Partei-interne Organisation und der interne Meinungsbildungsprozess aus und andererseits, was heißt mehr grün (oder eben mehr rot/schwarz/blau/whatever) auf der ebene der politischen institutionen (gemeinderäte, landtage, nationalrat aber auch regierungen&#8230;). egal in welcher funktion &#8211; regierend oder in opposition. und ich seh es so, dass in wien die spö nciht noch mehr stimmen brauch (hat eh schon genug), sondern die grünen, wegen dem innovationsschub warats! : )</p>
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		<title>Von: Gerald Bäck</title>
		<link>http://www.peter-kraus.at/2010/07/11/mythen-macht-und-bewusste-missverstandnisse/comment-page-1/#comment-374</link>
		<dc:creator>Gerald Bäck</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 14:36:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.peter-kraus.at/?p=489#comment-374</guid>
		<description>Hallo Peter,

dass durch die Basisdemokratie eventuell ab und zu Chaos entstehen kann, war nicht mein zentraler Ansatz, sondern dass Basisdemokratie immer nur dann akzeptiert wird, wenn das Ergebnis passt. Beispiel bleiben da leider auf Jahre hinaus die Grünen Vorwahlen. Was wurde übrigens aus dem Pseudo-Partizipationskongress im Albert Schweitzer Haus?

Das ist eben das enttäuschende an den Wiener Grünen, dass sie so sehr in Bezirksstrukturen, Statuteninterpretationen, Interna und Grabenkämpfen aufgehen, dass sie selbst vergessen, Grüne zu sein. Und dann kann man auch gleich eine Partei wählen, die mit den selben Problemen behaftet ist, aber zumindest gestalten kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>dass durch die Basisdemokratie eventuell ab und zu Chaos entstehen kann, war nicht mein zentraler Ansatz, sondern dass Basisdemokratie immer nur dann akzeptiert wird, wenn das Ergebnis passt. Beispiel bleiben da leider auf Jahre hinaus die Grünen Vorwahlen. Was wurde übrigens aus dem Pseudo-Partizipationskongress im Albert Schweitzer Haus?</p>
<p>Das ist eben das enttäuschende an den Wiener Grünen, dass sie so sehr in Bezirksstrukturen, Statuteninterpretationen, Interna und Grabenkämpfen aufgehen, dass sie selbst vergessen, Grüne zu sein. Und dann kann man auch gleich eine Partei wählen, die mit den selben Problemen behaftet ist, aber zumindest gestalten kann.</p>
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