Peter Kraus | Fortpflanzungsmedizin: eine mutige, wichtige und richtige Entscheidung
15037
single,single-post,postid-15037,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,wpb-js-composer js-comp-ver-4.1.2,vc_responsive
 

21 Jan Fortpflanzungsmedizin: eine mutige, wichtige und richtige Entscheidung

Heute wird im Nationalrat das neue Fortpflanzungsmedizingesetz verhandelt und beschlossen werden. Lesbischen Paaren wird damit erstmals der Zugang zu künstlicher Befruchtung ermöglicht. Damit wird eine langjährige Forderung der Grünen Andersrum und der Grünen umgesetzt. Möglich wurde das aber auch durch den langen und unermüdlichen Einsatz von vielen NGOs, allen voran Helmut Graupner und dem Rechtkomitte Lamda. (Denn die Gesetzesreform kommt, weil der Verfassungsgerichtshof wesentliche Teile des FMed-Gesetzes aufgehoben hatte.)

Wir Grüne und Grüne Andersrum freuen sich heute sehr über diesen wichtigen Schritt. Denn mit diesem neuen Gesetz werden Lebensrealitäten von Familien endlich auch gesetzlich verankert. Ja, lesbiche Paare bekommen Kinder und ziehen diese auf – auf unterschiedliche Wege, eben auch durch künstliche Befruchtung. Diese Realitäten auch rechtlich anzuerkennen ist eine wichtige und richtige Entscheidung, wie unsere Familiensprecherin Daniela Musiol heute in ihrer Rede im Nationalrat betont hat.

Und zu den Hetzerinnen und Hetzern, die gegen dieses Gesetz wettern: sie verbreiten nichts als Unwahreheiten und schüren Ängste. Dabei übersehen sie nicht nur, dass ihre Familienbilder längst überholt sind, sie sorgen damit auch dafür, dass alle Menschen, die künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen, stigmatisiert werden. Eine konstruktive und differenzierte Debatte zum Thema Fortpflanzungsmedizin ist damit nicht möglich.

(Ja, der Wermutstropfen der Grünen ist, dass auch alleinstehende die Möglichkeit haben sollen, Fortpflanzungsmedizin in Anspruch zu nehmen. Dafür werden wir weiter kämpfen.)

1Comment

Post A Comment